Hormonbalance

 

Hormone sind Botenstoffe, die den gesamten Stoffwechsel in unserem Körper regeln. Ist dieses Regelspiel in Balance fühlen wir uns wohl. Doch gerät das Zusammenspiel der Hormone aus dem Gleichgewicht kann das für die Gesundheit und das Wohlbefinden negative Auswirkung haben.

Darüber hinaus schützt die Natur vor allem das reproduktionsfähige Individuum. Die Arterhaltung hat oberste Priorität – und deren Verlust bedroht die Gesundheit. Dies erklärt u.a. den teilweisen Verlust gesunderhaltender biologischer Gleichgewichte mit dem Einsetzten der sog. Wechseljahre der Frau. Die Evolution kennt also keine Wechseljahre. Die Hormone Progesteron und Östrogen wirken wiederum auf den ganzen weiblichen Organismus und nicht nur auf die Fortpflanzungsorgane.

Es ist also die individuell unterschiedlich nachlassende Hormonproduktion und das damit verbundene hormonelle Ungleichgewicht, das uns krank macht – vor allem in der zweiten Lebenshälfte.

Besonders für die Frauen in der Lebensphase „40plus“, wenn das Progesteron nicht mehr in ausreichenden Mengen vom Körper selbst produziert wird, kann ein Progesteronmangel zu einer sog. relativen Östrogendominanz führen. Es kann oft zu Schlafstörungen, Depressionen, Angstzuständen und Libidostörungen kommen.

Aber auch altersunabhängig schon bei jungen Frauen kann durch den physiologischen Progesteronmangel in der zweiten Zyklushälfte ebenfalls eine Östrogendominanz auftreten. Das sog. „prämenstruelle Syndrom“ wird durch diesen Progesteronmangel verursacht genauso wie die zyklische, hormonabhängige Migräne.

Es gilt also das hormonelle Gleichgewicht -die Balance aller körpereigenen Hormone- zu erhalten oder wiederherzustellen. Es ist das harmonische Zusammenspiel, das den Wert dieses hormonellen Orchesters ausmacht.

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